Plattdeutsch: Vetellsels von Franz Middendorf 22. 5. 2019
von Franz Schulze-Nahrup

Warnduorp. Lesten Middewiärken schallere et düört Kolpinghuus „De Mai is nu dao, de Baime schlaoet ut“. Düt Jaohr sin de Maibraken so grön, wu selten um düsse Tiet. De Vüödriägers met Mathilde Kempkes, Josef Bussmann, Helmut Brokamp, Heinz Beckhove,Hedwig Tünte, Roswitha Wienströer und Ernst Ruhe ut Milte, harren sick gurt fö den Nommdag präpereät. So gaw et vierl to lachen.

Hie nu en paar Vetellsels, de auk daobie wassen:  So kam auk nen grauten Kiärl in nen witten Mantel bie Franz Middendorf in de Wiärtschup und sag: Ich häw giän hennig wat to iäten! Dao sag Franz trügge: Dann gaohts se men hennig woanners hen. Annere Gast frog: Wo häbt se denn hie de Speisekarte. Franz sagg: Bie urs wäd giärten wat up den Dischk kümp. Franz Middendorf was schon en Original, de up ene Fraoge ümmer gurt wesseln konn. Wiede gongt met lustige Vetellsels: De Bue steiht an de Wieschkenpaot un süht wu de Magd de Koh ut den Emmer supen löt. Büs Du noa gescheiht sägg de Bue. Dao säg de Magd: De Koh hät met den ösigen Stiärt düör den Ämmer trocken. Ich will de Miälke tot reinigen nao enmaol düörlaupen laoten! Zwee Fraulü unnerhollen sick an Gaorntun. Mien Souhn de kann maolen, du glöwst et nich so schön. Dao seggde annere. Minen Souhn hät nen nackte Frau an de Oumpiepe maolt, dao häd sick urse Opa all de Finger dran vebrannt. So gong et wiede in Mönsterlänner Platt: „Un steihst Du fö de Himmelpaot in Hiemd un blaude Föte: Kiek an, sägg Petrus dann, Du auk hie? Nu sett die watt, glieks häw ick Tiet dann kür wie Platt. Met vierl Lachen und Singen leipen de annerhalf Stunnen up üöhr Enne to. De neichste Krinknommdag ist an,n 5. Juni .

 

 

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