Kirchen in Warendorf: von gotisch bis neoromanisch

Erstmals im Internet:
Bilder des Inneren der Affhüppenkapelle
von K.-G. Ring., A.C. Gerbaulet und M. Rinschen

Für viele gehört sie zu Warendorf so wie die anderen Kirchen: die Affhüppenkapelle, die fast schon außerhalb der Stadt etwas abseits auf der linken Seite der B 64 liegt, wenn man von Beelen nach Warendorf hineinfährt. Geweiht wurde sie dem Heiligen Johannes. ("Johannes-Kapelle") Dieses Kirchlein wurde von dem Oelder Architekten Emil von Manger in den Jahre 1854 - 1856 für die Familie Affhüppen auf deren Gut  im neugotischen Stil erbaut. Sie gilt als eines der am besten gelungen Bauwerke dieses westfälischen Meisters.

Seit Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts wird die Kirche nicht mehr für Gottesdienste genutzt, stand kurz vor dem Abriss und konnte auf Bestreben Warendorfer Bürger unter Denkmalschutz gestellt werden. Sie  dient dem Bistum Münster, das der Eientümer ist,  als "Lapidarium". "Ausgediente" sakrale Gegenstände aus anderen Kirchen werden hier  aufbewahrt. Der Innenraum der Kirche ist seitdem verschlossen. Der Heimatverein Warendorf ist jetzt in der Lage, erstmals Bilder des Innenraums zu zeigen:

Die Bilder stammen von A. C. Gerbaulet und K. G. Ring. (Klicke auf die Bilder, um sie groß zu sehen.)
   

 
Das Innere der Afhüppenkapelle (genaue Beschreibungen der Bilder: klicke hier)


Erläuternde Bildtexte zur Affhüppen Kapelle (klicke, um das jeweilige Detail groß zu sehen)

Vor dem Text links: Die Johanneskapelle von Norden.

                    rechts: Gewölbe und Fenster der südlichen Langhauswand.

 

Reihe 1

1) Barocker Beichtstuhlrest, Deponiegut

2) Gotisches Türblatt und diverse Reste von Deponiegut

3) Nordostecke der Vierung und ursprüngliches Chorgestühl

4) Nördliches Querschiff mit ursprünglichem  Seitenaltar

5) Widmungstafel zum immerwährenden Ablass an der südwestlichen  Querschiffwand

6) Inneres nach Osten mit Deponiegut

 

Reihe 2

1) Weihwasserbecken unter der Widmungstafel neben dem Seitenportal

2) Chorfenster mit farbiger Rasterverglasung und  ursprünglicher Hochaltar

3) Nördliches Querschifffenster, dreibahnig

4) Chorapsis, vom Langhaus her gesehen

5) Südwand nach Osten mit Langhausjoch, Vierung, Chorjoch und Apsis

 

Reihe 3

1) Der ursprüngliche Hochaltar

2) Nördliches Chorjochfenster, zum Teil vermauert, mit Chorgestühl

3) Ursprünglicher Seitenaltar im nördlichen Querschiff

4) Nördliches Querschiff mit Seitenaltar, Dienstbündel und Chorwand

5) Nördliches Querschiff, aus der Vierung gesehen, mit Diensten und Rippen

6) Blick ins Querschiffgewölbe

7) Das Vierungsjoch von unten gesehen

 

Reihe 4

1) Südliche Langhauswand nach Südwesten

2) Nördliches Querschiff mit anschließender Langhauswand nach Westen

3) Langhaus nach Westen mit Rest der Orgelempore und Westfenster

4) Südliche Langhauswand nach Südwesten mit zum Teil vermauerten Fenstern

5)Gewölbekappen der südlichen Langhauswand mit geöffnetem Fenster

6) Nördliche Langhauswand nach Nordwesten

 

Reihe 5

1) Gewölbe der Chorapsis

2) Rest der Orgelempore

3) Maßwerk des Westfensters

4) Kapitelle der Vierung mit der ursprünglichen Bemalung

 

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