Mehr als 170 Gartenfreunde beim beliebten Stadtrundgang: "Grün ist die Altstadt" (18. 6. 2017)
Führung durch die
Gartenparadiese in der Warendorfer Altstadt mit Mechtild Wolff
von Mechtild Wolff

Nun gab es doch noch „Landesgartenschau-Feeling“ in Warendorf. Mit der Heimatvereinsvorsitzenden Mechtild Wolff machten sich mehr als 170 Gartenfreunde auf den Weg durch die Stadt, um die verborgenen grünen Paradiese der Altstadt zu entdecken.

 

„Das Paradies haben sich die Menschen seit jeher als Garten vorgestellt mit duftenden Blumen, immergrünen Bäumen und üppigen Früchten. Dann sind wir in Warendorf ja am rechten Platz, denn wie heißt es in dem alten Warendorf-Lied:

„Stadt in Wiesen, Stadt in Gärten!
Warendorf, dich grüßt mein Lied.“


Damit begann Mechtild Wolff vor der evangelischen Kirche ihre Einführung in das Thema „Grün ist die Altstadt“. Der Pfarrgarten hinter dem Pfarrhaus war die erste Überraschung. Welch ein Gartenparadies stellte Pfarrer Herwig Behring hier der großen Teilnehmerschar vor, mit einem naturnahen Gartenteich mit Wasserfall, Fischen und Seerosen, mit Bienenvölkern und über 1000 heimischen und exotischen Pflanzen und Bäumen, aber natürlich auch Beerensträuchern und Gemüsebeeten. Damit begann Mechtild Wolff vor der evangelischen Kirche ihre Einführung in das Thema „Grün ist die Altstadt“. Der Pfarrgarten hinter dem Pfarrhaus war die erste Überraschung. Welch ein Gartenparadies stellte Pfarrer Herwig Behring hier der großen Teilnehmerschar vor, mit einem naturnahen Gartenteich mit Wasserfall, Fischen und Seerosen, mit Bienenvölkern und über 1000 heimischen und exotischen Pflanzen und Bäumen, aber natürlich auch Beerensträuchern und Gemüsebeeten. 

Ja, Warendorf ist eine Stadt im Grünen, das erlebten die Gartenfreunde beim Gang durch die Promenade, die vor über 200 Jahren mit Linden bepflanzt wurde und sich wie ein grüner Kranz um die Stadt legt. Beim alten Bahnhof erinnerte Mechtild Wolff an lange und ungewöhnliche Geschichte dieses Bahnhofs, der nur 15 Jahre in Funktion war und nach vielen Jahren des Verfalls wieder ein Schmuckstück an der B64 ist.

In einer fast endlos langen „Prozession“ war es möglich, auch den kleinen, liebevoll angelegten Künstlergarten im Museum Friederichs zu erleben, den Rosemarie Friederichs für die Besucher öffnete.

Durch das schmale Gässchen, durch das früher der Bierverleger Hendker seine Bierfässchen rollte, gelangte die große Schar der Gartenfreunde in den Garten der Familie Schwarze, vielen noch als der „Bäcker von der Oststraße“ ein Begriff. Nur wenige hatten gewusst, wie grün es hinter den großen Bürgerhäusern im Ostviertel ist.

Ein weiteres Highlight wartete in den Gärten an der Ems, die von Familie Kieskemper und anderen zu einem Garten-Eldorado entwickelt und liebevoll gepflegt werden. Für den Stadtrundgang „Grün ist die Altstadt“ wurden diese Parks bei strahlendem Sonnenschein zum I-Tüpfelchen für die staunenden Gartenfreunde.

 

Bilder eines Marktplatzes: Mittwoch, den 7. 6. 2017 gegen 10.00 Uhr

Intercamp 2017 in Warendorf: 3000 Pfadfinder aus vielen Nationen feiern an den Pfingsttagen auf dem Lohwall ein fröhliches Fest der Begegnung (3. 6. 2017)

Parks und Freiflächen in der Stadt sind Erholung, sind ökologische Vielfalt und Schönheit der Natur, sind Naturschutz und gute Luft, sind Begegnung und Freiheit für die Bürger.

Leserbrief: Kein Beifall im Rat zum Verkauf der Industriebrache Brinkhaus
von Sigfried Krebse (4. 6. 2017)

Entwurf: Klaus G. RingWarum gibt man sich im Rat am 18.05.2017 düpiert durch die Nachricht des Verkaufs der Industriebrache an einen Investor? Endlich Aussicht auf das Ende von langen Jahren Stillstand! Oder? Warendorfer Insider müssen seit längerem gewusst haben, dass das Bauunternehmen aus Steinfurt die Brache übernehmen will und dafür grundlegende Informationen braucht. Keiner kauft eine Katze im Sack, und zwar für etliche Millionen Euro, auf die noch weitere Millionen wegen der Abwicklung der industriellen Vorbelastung draufzuschlagen sind. Seit Jahren wünscht sich doch eine Ratsmehrheit einen Investor, der auf der Emsinsel baut. Rechnet sich für den Investor das Projekt mit weniger oder mehr hochwertigen 100 Wohneinheiten, damit die Rendite stimmt? Warum kein (offener) Beifall im Rat fürs Bauen auf der Insel im Zentrum der Kernstadt? Weil man weiß, dass viele Bürger es im Landschafts- und Naturschutzgebiet "Emstal/ Emsaue" absurd finden? 

Nebulös im Nachhinein auch das vom Rat 2013 für den Erwerb der Industriebrache beschlossene Vorkaufsrecht. Wo waren die Juristen mit dem Hinweis auf § 471 BGB, dass man sich nämlich das Recht schenken kann, da man damit einen vom Insolvenzverwalter akzeptierten Investor nicht beiseiteschiebt; auch ein Bürgerbegehren mit der Maßgabe, die Stadt solle das Grundstück kaufen und selbst was draus machen, wäre  wirkungslos. (Zur Erinnerung: Als „investive Maßnahme“, „die „Auszahlung für einen Teilflächenerwerb des Brinkhausgeländes“, waren 1,7 Millionen Euro für 2015 vorgesehen/ Haushaltsplanentwurf 2014). Hat nicht der Insolvenzverwalter der Stadt mit seinem gefühlten Handstreich einen Gefallen getan, indem eine Diskussion über den Kauf durch die Stadt erst gar nicht aufkommt?

Um die Bebauung der Industriebrache zu ermöglichen, durfte die neue Flussvariante 2, vom Arbeitskreis Emsinsel vorgeschlagen, im Sinne der Ratsmehrheit nicht übers Gelände geführt werden. Eine andere Flussvariante (5) wurde beschlossen, die durch alten Baumbestand des Emsparks führt. Ein großer Teil der Bürgerschaft war damit nicht einverstanden. Ein Bürgerbegehren mit dem Ziel, die Stadt zu veranlassen, das Brinkhaus-Gelände zu kaufen, kam leider nicht zum Zuge, obwohl eine anwaltliche Empfehlung seitens „Mehr Demokratie e.V.“ vorlag; abschreckenderweise war zuvor ein Bürgerbegehren zur Marktplatzgestaltung rein formaljuristisch gescheitert. Dass die nötige Stimmenzahl für das Bürgerbegehren erreicht war, erwies sich dabei als irrelevant.

Derzeit scheint die Stadtvertretung mit dem Bürgerwillen nicht zurechtzukommen und mit einer Entscheidung zum Lehrschwimmbad in Freckenhorst am Ende ihres demokratischen Lateins zu sein. Bürgermeister Axel Linke hatte sich schon im Vorfeld besonnen und einen Ratsbürgerentscheid zur Sache vorgeschlagen. Im Nachbarort Ennigerloh geht es ähnlich um eine vom Rat beschlossene Schließung des Freibads. Dazu hatte der Bürgermeister Bertold Lülf presseöffentlich erläutert, wie ein Bürgerbegehren durchzuführen wäre. Resümee: Zur bürgernahen transparenten Politik der repräsentativen Demokratie gehören auch konstruktive Verfahren wie  „Bürgerbegehren“ und „Ratsbürgerentscheid“, spätestens wenn’s mal kommunalpolitisch ums (finanzielle) Ganze geht.

Emsinsel an Investor verkauft
Bauunternehmen plant auf der Emsinsel Wohnbebauung zu realisieren
von Matthias Rinschen

Es kam so überraschend, wie es viele erwartet hatten: Wer am Freitag, dem 19. 5. die örtlichen Zeitungen aufschlug, konnte lesen, daß die Emsinsel verkauft sei. Die Firma Bauunternehmung Arning GmbH hatte den Kaufvertrag abgeschlossen. Zu den Plänen über die Verwertung des Geländes teilte  Oliver Hock von der Arning Bauunternehmung GmbH in den WN Warendorf am 11. 5. 2017 mit:  „Geplant ist, dort Wohnbebauung zu realisieren.

Gehen so die jahrelangen Bemühungen von Bürgern, Arbeitskreisen und Vereinen um eine naturnahe Entwicklung dieses ökologisch bedeutsamen Areals im Warendorfer Emsseepark zuende?

 

  

Überblick über die jahrelangen Aktivitäten von Heimatverein und Arbeitskreis Emsinsel:

Arbeitskreis Emsinsel: Stellungnahme zum Variantenvergleich
UPV-Ausschusssitzung am Mittwoch, 27.04.2016, T.O.P. 3.l

6. Infoabend des AK Emsinsel: "Emsinsel für alle - Zukunftsplanung mit der Bürgerschaft

5. Infoabend des Arbeitskreises Emsinsel - Gewässerrenaturierung hat Zukunft - auch in der Stadt
(11. 11. 2015)

Emsinsel-lnitiative fordert eine Nutzung für die Bürger

Postkarte und Antrag der Emsinsel-Initiative - Denkmalschutz für Brinkhaus-Gebäude?

Noch Fragen zur Stadtentwicklung im Handlungsfeld Emsinsel?

"Stellen Sie sich vor, die Emsinsel wäre unbebaut...."

Arbeitskreis Emsinsel: Unser Denkmodell zur Emsinsel.

Bedeutung der Emsinsel

 

 

 

 

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