Einladung zum 2. Rundgang durch das Dezentrale Stadtmuseum mit vielen Geschichten über die Bewohner der historischen Häuser
Termin: Sonntag, den 24. 2. 2019 um 15.00 Uhr
Treffpunkt: Gadem am Zuckertimpen 4

Auch am kommenden Sonntag, den 24.2.2019 ab 15 Uhr bietet der Heimatverein wieder einen geführten Rundgang durch das Dezentrale Stadtmuseum  an.

Die Heimatvereinsvorsitzende Mechtild Wolff wird ab 15 Uhr im „Gadem am Zuckertimpen 4“ erzählen, wie die zwei Familien in diesem “Kleine-Leute-Häuschen“ um 1925 gelebt haben, ohne elektrisches Licht, ohne fließendes Wasser und ohne Zentralheizung, aber mit einem Schweinchen im Stall und einem „Kamp“ vor den Toren der Stadt. Was machten die Kinder damals eigentlich, ohne Fernsehen und ohne Computer? Dieses ganz andere Leben vor 100 Jahren soll lebendig werden.

Im „Torschreiberhaus am Osttor“ wird Wolfgang Reisner von der verantwortungsvollen Tätigkeit des Torschreibers berichten und zeigen, wie damals Arbeiten und Wohnen zwar unter einem Dach, aber doch getrennt organisiert wurden.

Den Abschluss bildet ein Besuch im „Museum Friederichs“, wo Leben und Werk des allzu früh verstorbenen Künstlers Heinrich Friederichs im Mittelpunkt stehen. In diesem liebenswerten Museum sind noch viele andere Kostbarkeiten zu bestaunen.

Alle interessierten Bürger sind herzlich zu diesem vielseitigen Rundgang eingeladen. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei.

  

Vorfrühling am Emssee am 17. 2. 2019

Bei Temperaturen um die 15 Grad genießen die Warendorfer ihren Emsseepark

 

Leserbrief zu den neuesten Planungen bezüglich der Emsinsel 14. 2. 2017
von Mechtild Wolff


Wie lange können wir diese Idylle noch genießen?

 

Ja, die Leserbriefschreiber haben bedauerlicherweise sehr Recht. Aus guten Vorschlägen für eine gemeinwohlorientierte Folgenutzung der Industriebrache auf der Emsinsel ist ein Investoren- und Bürokratenmonster geworden, das Warendorf nachhaltig Schaden zufügen wird. Von anfänglich guten Ideen ist nichts übrig geblieben. Unser schöner Emspark wird für Jahre in eine Mondlandschaft verwandelt und der Charme des alten Brinkhaus-Parks wird mutwillig zerstört. Dieser Park mit seiner liebenswerten Gestaltung und dem alten Baumbestand ist über mehr als ein Jahrhundert gewachsen und wurde durch eine Streuobstwiese etc. in den letzten Jahrzehnten liebevoll ergänzt. Das ist jetzt alles obsolet. Warum? Weil die Fische aus dem unterhalb des Wehres gelegenen Emsbereich in den oberen Emsabschnitt schwimmen sollen? Würde es darum gehen, könnte man mit relativ wenig Aufwand auf einem Teil der Industriebrache einen Durchfluss schaffen und das Problem wäre gelöst. Der heutige Emslauf würde auch bei Niedrigwasser weiter zum Emskolk fließen und so könnte ein mückenverseuchtes Stehgewässer im Stadtgebiet vermieden werden. Der bauliche Aufwand wäre begrenzt und die Qualität des Naherholungsgebietes Emssee wäre verbessert worden. Stattdessen soll wohl ein Investor von außerhalb bis weit in den Stadtpark hinein hochwassersicher eine dichtbebaute „Neue Altstadt“ bauen können. In der frühen Industrialisierung ist hier ein wasser- und abwasserintensiver Textilbetrieb mitten in der grünen Emsaue entstanden, wo ihn heute niemand bauen würde oder dürfte. Statt diesen historisch gewachsenen Fehler zu beheben, setzt man nun noch eins drauf und will das Areal zwecks Intensivierung der Bebauung eindeichen. Um diese absurde Deichbauinsel herum plant man eine neue Ems, für die Emspark und Lohwall teilweise geopfert werden, mit Kosten von 7,7 Millionen Steuereuros; vermutlich wird der Geldbetrag noch höher. Wichtig scheint zu sein, dass auf der Industriebrache Brinkhaus ein schön arrondiertes, hochwassergeschütztes Gelände entstehen kann - ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Die Bedürfnisse der Warendorfer Bevölkerung sind dagegen offensichtlich vernachlässigbar. Wie blauäugig war es doch, als wir Bürger dachten, durch die Neugestaltung der Emsinsel eine Erweiterung und Aufwertung des Emsparks zu bekommen. Hätte die Stadt das Gelände gekauft, könnte der „Pfropf in der Emsaue“, der durch die Bebauung entstanden ist, entfernt werden und die erhaltenswerte Altbausubstanz eine Warendorf aufwertende Verwertung finden. Auch dafür gibt es Fördertöpfe!

Die Planungshoheit liegt bei der Stadt und noch hoffe ich, dass unsere Politiker eine weise Entscheidung treffen werden, die den Freizeitwert für alle Bürger erhöht und damit unsere schöne Stadt attraktiver macht.

 

Mechtild Wolff

Vorsitzende des Heimatvereins Warendorf e.V.

Lichtmäs bien Krink
von Franz Schulte Nahrup

Üöwe de haugen Kiärkenfiedage Lichtmäs un St. Blasius wuor lesten Middewiärken bien Krink küet. Fröher wuor bie de Buen un Küötter winderdag ümmer int Holt arbeit, well dat alls wat up,n Hoff was es Hiäüdfüe, Kohpott un auck de Hiäd inne Kürke , met Holt bötet wuor. Un wenn Lichtmäs was – Anfang Februar – wast aoll ne Stunne länger hell, dann schaffere man ene Buschke mä biet Hiergen uparbein. Tot Buschken harr mann en egen Messer wat gurt in de Hand lag un womet man son,n armdicken Bengel in ene Schlag düörschlagen konn. Up meterlänge lag man dat Toptüg von de Hengen und Beime in den Buschkbinner. Met den langen Isenbürgel drückere man dat ganze Wiärks bienene un harr dann foots den Draoht drümspannt.  So wuorn de Hiergen up,n Stock settet un niebenbie Hädfüeholt sammelt.

Noa dat Leed „Moderspraoke wat klings du söt“ von Natz Thier, stegt Josef Bussmann int Programm met „Wat ne Kölde düt Jaohr“ un man ist „De Grötzte fö nen paar Dage bien Karneval“. Auk Helmut Brokamp harr wiee sick lustige Vetellsels trächtet legget. „Die Maskenball int Mönsterland und Plattdütsk sall wiee küet wäen“ kammen von em. Sungen wuor auk wiee ümmer tüschkendüör met de Leeder „Et schint de Moan so hell ….“ Un „wenn alle Pütts vull ‚Water sin“. Dann kam Werner Elpers, he harr es wiee Tiet den Krink to besöken Son.n Stadtführer weht jä vierl to vetelln. Off als woar was, mürt de Lüe söft bedenken. Roswitha Wienströer brach ne Büttrede von 2001 un  „Wenn de Pastor gähn up Jagd geiht“.  Wiee wast nen lustigen Krinknommdag, de auk gurt besocht was. Dat neichste Maol driäp wie urs erst wiee an,n 11. April, well dat Kolpinghuus in,n März belegt is, düör de Karnevalstiet. Met „Plattdütsk is so fien, Jedereene is debie, kürt wäd dütt un datt in dat in dat Mönsterlänner Platt, gong nen lustigen Nommdag to enne.

 

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung des Heimátvereins Warendorf
Termin: Donnerstag, den 28. 3. 2019 um 19.00 Uhr
Ort: Saal der Gaststätte Porten-Leve, Freckenhorster Str. 33

Die Jahreshauptversammlung 2019 des Heimatvereins Warendorf findet am Donnerstag, den 28.3.2019 um 19 Uhr
im Saal der Gaststätte Porten-Leve, Freckenhorster Straße 33 statt.
 
Der Vorstand wird über die Veranstaltungen des Jahres 2018 berichten und wird über die Kasse des Vereins und des Dezentralen Stadtmuseums Rechenschaft abgeben.
Ferner wird in diesem Jahr der Vorstand und einige Beiratsmitglieder neu gewählt.
Auf der Versammlung hat jedes Mitglied die Möglichkeit, auch aktuelle Themen anzusprechen.
 
Im Kiepenkerl Nr. 70 erging die Einladung an alle Mitglieder.
 
Wir freuen uns auf rege Beteiligung.
Mechtild Wolff
Vorsitzende des Heimatvereins Warendorf e.V.

 

Einladung zur Studienreise vom 21. bis 23. Mai 2019 an den Niederrhein

Der Heimatverein Warendorf lädt zu einer dreitägigen Studienreise vom 21. bis zum 23. Mai 2019 an den Niederrhein ein. Abseits der bekannten touristischen Ziele sollen unter dem Thema „Unbekannter Niederrhein“ interessante Orte und Museen besucht werden. Von Warendorf aus geht es zunächst nach Kleve. Nach einer Stadtführung  von der Schwanenburg aus  ist Kevelaer das nächste Ziel, wo das Hotel bezogen wird. Kapellenplatz und Basilika in Kevelaer, eine Rundfahrt durch Gartenbauflächen in Straelen mit Besichtigung eines Gartenbaubetriebes, das idyllische Wachtendonk, das Niederrheinische Freilichtmuseum in Grefrath , Kempen mit seiner sehenswerten Altstadt und dem Niederrheinischen Sakralmuseum bilden weitere Ziele, ehe es zurück nach Warendorf geht.

Der Reisepreis einschließlich Übernachtung mit Halbpension, allen Eintritten und Führungen beträgt für Mitglieder des Heimatvereins im Doppelzimmer 200,00 € pro Person, Einzelzimmerzuschlag 30,00 €.  Nichtmitglieder zahlen einen Aufschlag von  30,--  € pro Person. Anmeldungen sind bei Wolfgang Reisner, Telefon 3125, möglich.