Runder Tisch zur Stadtentwicklung am 10. 10. 2013
Was können wir tun, damit Warendorf eine attraktive Einkaufsstadt bleibt?
von Wolfgang Reisner

Ein volles Haus hatte der Heimatverein am letzten Sonntag bei seinem Gespräch am “Runden Tisch“ unter dem Thema „Was können wir tun, damit Warendorf eine attraktive Einkaufsstadt bleibt?“. Im Kolpinghaus hatten sichweit  über 40 interessierte Bürger eingefunden.

 

Die Heimatvereinsvorsitzende Mechtild Wolff wies eingangs auf die Entwicklung der letzten Jahre mit Schließung inhabergeführter Einzelhandelsgeschäfte und Ansiedlung von immer mehr Filialisten vor allem im Textilbereich hin. Jetzt habe sogar der letzte Metzger in der Innenstadt sein Geschäft geschlossen.

Der erste Beigeordnete Dr. Martin  Thormann erläuterte  das von einem auswärtigen Ingenieurbüro erarbeitete integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das Voraussetzung für eine Förderung städtebaulicher Maßnahmen durch das Land ist. Die Gutachter hatten eine ganze Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, über deren Verwirklichung der Rat entscheiden muss. In der anschließenden Diskussion wurden verschiedene in der Untersuchung enthaltene Maßnahmen  teils mit unterschiedlichen Auffassungen erörtert. So war ein Teilnehmer  der Meinung, dass man auf dem Heumarkt die drei jetzigen Parkplätze abschaffen solle, da sie den Platz verschandeln. Von einer Teilnehmerin wurde darauf hingewiesen, dass Bestrebungen zur Belebung der Innenstadt durch Zuzug weiterer Bürger mit der Notwendigkeit, für diese neuen Bewohner Parkplätze zu schaffen, kollidierten.

Im Zusammenhang mit der Frage nach der weiteren Bürgerbeteiligung bei den Maßnahmen des ISEK bedauerte ein Teilnehmer, dass keines der Ratsmitglieder zum Runden Tisch erschienen sei, die doch daran interessiert sein müssten, die Meinung der Bürger zu erfahren.

Werner Starke war der Auffassung, dass die Schaffung eines Durchganges vom Gestüt zur Innenstadt über die Ems einer der ersten  Schwerpunkte sein sollte, der verwirklicht werden  müsse.

Anschließend wurden Bilder mit positiven und negativen Beispielen zur Geschäftswelt Warendorfs und Werbemaßnahmen gezeigt – z.B. nackte Kleiderpuppen und Kleiderständer -.  Die Unsitte, große Werbefahnen an den Geschäften und Kreditistituten zu hissen , widerspricht der geltenden städtischen Satzung.

   

 

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