Plattdütske Krink: Horrido un Waidmannsheil in,t Kolpinghuus
von Franz Schulze Nahrup

November is hauge Jagdtiet.De Baas, Franz Schulze Nahrup, auck nen Jägersmann met Liew un Siäl, konn nen grauten Tropp Lüe in,t Kolpinghuus begrüßen. He nam sien Jagdhön un bloss de Signale „Jägerslüe vesammelt ju“ un „De Begrüßung“. Nu  wuorn alle fraogt ow se üöhren Jagdschien debie harren un et wour bekanntmakt, wat von Dage schouten wären drow. Alle Driewen wäd an- und afblaost. Vierle Jäger häbt den Summer üöwe hegt un pflegt. Dat wat graut wuorn is un üöwe is, wät nu up de Driewjagden biewegnuormen.

Int Programm gong et met „“Dat Jägerblot met Horrido un Waidmannsheil“, „Dat Häsken lag in de Sunne und drügt sick den Pelz“, „De Hochsitz met nen Strick tot uphangen“, „De Jäger legg up den Riergelpaohl an“. De Hölpers fö düssen Jagdnommdag , Rüenkiärls un Driewers, wu Mathilde Kempkes, Resi Hülsmann, Gerda Dillmann, Heinz Beckhove, Erich Dunker und Heinz Dingwerth harren sick gurt präpereet. Met dat Leed „Dat Blaosen doht de Jägers gähn“ song man sick den Damp von de Siärle. Erich Dunker mok no upmerksam, dat dat plattsütske Theaterstück nao zweemaol spielt wäd un düt Jaohr wunnerbar antekieken is. Auk de Leeder „De Jägersmann“ un „In,n grönen Buschk,  dao wo de Geitling singt“ schalleren men so üm de Pöste düör dat Kolpinghuus.

Nu was dat Jagen vöbie, un Franz Schulze Nahrup bloss dat Signal „Hahn in Ruh“, dat hät fö alle Jägers – de Flinte mot lierig sien, knicket wäen un de Patronen gehört in de Jagdtaschke. Nao dat Signal „Jägerslüe vesammelt Ju“ kam de Wildstrecke up,n Dischk.  Jede Wildart bekam nu sien Dautsignal. Fö de Velosung harr jeder Besöker en Los kriergen un man freiere sick aoll daorup, we de Rehkeule ode den Hasenbollen kreg. Es dat leste Stück sinen Gewinner funnen har wuord still in den grauten Saal un man höere nu de feinen Signale „Jagd vöbie“ un „Hallalie“ Met nen Braoden inne Taschke und dat Toropleed „Gurd gaohn – auk so – bes en anner Maol“ trocken alle vegnögt düör da klaore Novemberwiär nao Huse. Et was maol wier nen feinen plattdütsken Nommdag. De neichste Krinknommdag is dat Möpkenbrautiäten an,n 18. Januar 2012 üm 16.30 in,t Kolpinghuus.

 

 

Startseite Stadtmuseum Kirchen Lexikon Erlebte Geschichte Archiv Über uns
Bilderbogen Gadem St. Laurentius Persönlichkeiten Veranstaltungen
Video Tapetensaal St. Marien Straßennamen     Impressum
  Torschreiberhaus Christuskirche Mariä Himmelfahrt      
  Haus Bispinck St. Joseph Karneval      
    Affhüppenkapelle Fettmarkt      


Heimatverein Warendorf e. V., Vorsitzende: Mechtild Wolff, An der Kreutzbrede 7, 48231 Warendorf, Tel: 02581 2135        
E-Mail: vorstand@heimatvereinwarendorf.de
Copyright: Heimatverein Warendorf (C) 2005 -2019 (Impressum und Datenschutzerklärung)