Vorführung historischer Filmdokumente: Warendorf um 1950
Der Heimatverein Warendorf zeigt die digitalisierte Fassung des alten Warendorf-Filmes mit Aufnahmen aus den 1950er Jahren am Sonntag, 25.1., 17.00 Uhr in der Klosterstraße 7, Tapetensaal
von Werner Stock (Bericht aus "Die Glocke", Warendorf)

Warendorf (wst) Dass historische Filme mit Lokalkolorit nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben zeigte sich einmal mehr am vergangenen Sonntagnachmittag: Der Heimatverein hatte nach der Premiere am 9. Juni 1996 im Theater am Wall zur 2. Aufführung des Films „Als Warendorf sich wieder machte - Warendorf in der Nachkriegszeit 1949 – 1951“ geladen. Diesmal in den Tapetensaal des Bürgerhauses Klosterstraße 7 – der sich für den Andrang als viel zu klein erwies. Flugs wiederholten die Verantwortlichen um Mechtild Wolff und Konrad Heinermann  die Filmvorführung nach Ende der ersten Aufführung und konnten so wenigstens das Gros der Interessierten befriedigen. 

 

„Ein ganz herzliches Dankeschön gilt Konrad Heinermann, der die Filmsequenzen, die Klaus Eiling in der Nachkriegszeit auf 16-Millimeter-Zelluloid gebannt hatte, Anfang der 90-er Jahre zusammen mit Wolfgang Elpers und Willi Schütte als VHS-Kassette für die Nachwelt erhalten hat. Von ihm und Matthias Rinschen stammt auch die Idee, sie im Zuge des technischen Fortschrittes als DVD herauszugeben, denn wer hat heute schon noch einen Video-Recorder?“ fragte die Vorsitzende des Heimatvereins. Alsdann versprach sie den Besuchern 21 heitere und historische Beiträge aus der Nachkriegszeit. „Genießen Sie die Erinnerungen der mit Texten und der sonoren Stimme von Rainer A. Krewerth sowie der einfühlsamen Musik von Torsten Brand unterlegten Ausschnitte. Einige von ihnen werden sich als junge Lausbuben oder adrette Mädchen wiederentdecken. Freuen Sie sich auf die Modenschau und die Reitertage im April 1951, den Kinderfestumzug zur 750-Jahr-Feier der Stadt und auf das Jux-Fußballturnier der ‚Lyra‘“ schloss Mechtild Wolff ihre Einführung in die nachfolgenden 21 Szenen. Der Film zeigte dann authentische Szenen aus der Zeit nach dem Krieg, in denen sowohl die Honoratioren – stets in Frack und Zylinder -  als auch die Kinder und die normalen Bürger der Stadt bei verschiedenen Anlässen gezeigt wurden. Viele „Aaahs“ und „Ooohs“ der Zuschauer  zeugten vom großen Wiedererkennungswert der Aufnahmen, die ein wirkliches Kleinod der Warendorfer Stadtgeschichte darstellen.   

 

 

Szenen aus „Als Warendorf sich wieder machte – Warendorf in der Nachkriegszeit 1949 – 1951“. Die DVD kann bei Konrad Heinermann, Gildeweg 11, Telefon 8950, zum Preis von 8 Euro erworben werden

1949: Die neue Emsbrücke wird gebaut – 1950: Die Emsbrücke wird eingeweiht – Erstkommunion an St. Laurentius – Die „Lyra“ spielt Jux-Fußball – Das 100. Schützenfest der „Eintracht“ – Fußballspiele des SV Warendorf 11 – Der erste Spatenstich zum Theater am Wall – Mit Ringbecks Bussen über Land – Das Sängertreffen des Sängerkreises Emsland – Die Grundsteinlegung zur Grundschule im Norden – Die Einweihung der Ludgeri-Siedlung – 1951: Die Warendorfer Reitertage – Der Rat empfängt seine Ehrengäste – Nach dem Festakt im Theater am Wall – Die Modenschau des Moderings – Die Einweihung der Gedächtniskapelle – Der Kinderfestumzug zur 750-Jahr-Feier – Staffelläufe am Bürgerschützenhof – Das Treffen der Ehemaligen auf dem Markt – Der große Festumzug zum Stadtjubiläum – Die erste Kirmes auf dem Lohwall

 

Die Vorführung war ein großartiger Erfolg. Schon vor 17.00 Uhr war kein Sitzplatz im Tapetensaal mehr frei, sodaß eine zweite Präsentation um 18.00 Uhr angesetzt wurde, bei der der Tapetensaal erneut voll besetzt war.

 

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