Finissage der Ausstellung  „Kette und Schuss - von der Handweberei zur Textilindustrie“ (29.1.2017)
von Mechtild Wolff und Wolfgang Reisner

 

Am Sonntagnachmittag war der Rathaussaal mit vielen Freunden der textilen Vergangenheit in Warendorf, Freckenhorst und Sassenberg gefüllt. Die Stühle im Alten Ratssaal reichten nicht für alle Besucher aus. Die Vorsitzende des Heimatvereins, Mechtild Wolff, beschrieb noch einmal die Geschichte der textilen Vergangenheit Warendorfs, Freckenhorsts und Sassenbergs. Sie wies darauf hin, dass über 2.700 Besucher sich die Ausstellung angesehen hätten.

Pia Buschermöhle mit Heinz Hellmann Mechtild Wolff Norbert Funken

 

In die Welt der Weber führte Heinz Hellman als Tuchmachergeselle ein und sang das Freckenhorster Weberlied, begleitet von der Querflötistin Pia Buschermöhle.

Mechtild Wolff erinnerte an die für Warendorf bedeutende Zeit der  Leineweberei und die Blütezeit und den Niedergang der heimischen  Textilindustrie. Sie dankte allen, die mitgeholfen haben, diese Ausstellung zu gestalten und die in den so beliebten Textilgesprächen an den Sonntag-nachmittagen die Geschichte der Weberei und der Textilindustrie lebendig gemacht haben.

 

Norbert Funken unternahm eine amüsante „Fahrt ins Blaue“ (in die blau blühenden Flachsfelder) und zeigte, wie in unserer Sprache, in  Sprichworten und Redensarten, in Gedichten und Liedern das Spinnen, Hecheln und Weben noch immer präsent ist.  Nie verlor er bei der amüsanten Auflistung der Redensarten „den Faden“, er hatte immer „alle Fäden in der Hand“, verfolgte zielgenau den „Roten Faden“, blieb mit den Zuhörern „auf Tuchfühlung“, kriegte sich aber nicht mit ihnen „in die Wolle“ und wollte sie auch nicht „durch die Zähne ziehen“ (wobei die Zähne des Hechelkamms gemeint sind). Und das Publikum rief auch nicht: „Der spinnt ja wohl.“ und „flachste“ mit ihm, wenn er sie alle „über einen Kamm scheren“ wollte.

 

Mit vielen Bildern aus der Blütezeit der heimischen Textilfirmen, von der Arbeit im Betrieb, von Betriebsfesten und den so beliebten Ausflügen wurden bei den ehemaligen Mitarbeitern Erinnerungen an längst vergangene Zeiten geweckt, die bei einem Gläschen Wein wieder aufgefrischt und ausgeschmückt wurden.

 

Das war ein fulminanter Abschluss der so sehr erfolgreichen Ausstellung „Kette und Schuss“, die mit ihren über 2700 Besuchern eine auch für den Heimatverein überraschend hohe Zahl an  Interessenten angezogen hatte.

 

Wir danken allen, die uns unterstützt haben. 

 

 

 

 

 

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