"Runder Tisch"  des Heimatvereins zur Bebauung der Emsinsel am 28. 2. 2010
von Wolfgang Reisner
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Zu dem ersten Runden Tisch des Heimatvereins Warendorf konnte die Vorsitzende Mechtild Wolff rund 50 Teilnehmer im Kolpinghaus begrüßen. „Ideen-Schmiede Emsinsel“ war das Thema der Einladung. Dem Rat der Stadt liegen im Augenblick drei Entwürfe für einen Bebauungsplan für die „Emsinsel“, das Gelände der ehemaligen Firma Brinkhaus vor. Alle drei Pläne sehen neben Gewerbeflächen eine sehr dichte Wohnbebauung mit bis zu 150 Wohneinheiten vor. o:p>

Der Heimatverein  hatte bei dem Gespräch am Runden Tisch die Bürger aufgefordert, ihre Vorstellungen zu äußern, was auf der Fläche entstehen könnte, was für die Stadt notwendig wäre. Bei dem großen Teilnehmerkreis kamen viele Ideen auf den Tisch. Sie reichten von einer Musikhalle wie in Coesfeld, einer Veranstaltungshalle bis zu einem sozio-kulturellen Zentrum wie Stroetmanns Fabrik in Emsdetten.

Die Geschäftsführerin eines solchen Zentrums, der Schuhfabrik in Ahlen, Christiane Bus-mann riet zu einem Zentrum, das sich langsam entwickelt. Grundstein könne zunächst eine offene Halle für verschiedene Nutzungen von der Markthalle bis zu kulturellen  Veranstaltungen sein.

Andere Teilnehmer hielten solche  Pläne angesichts der jetzigen öffentlichen Finanzsituation für nicht realisierbar. Aktuell müsse im jetzigen Bebauungsplanverfahren die zu dichte Bebauung und die zu großen Verkaufsflächen für einen weiteren Lebensmittelmarkt verhindert werden.

Der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Herr Berger, hielt ein Hotel auf der Fläche für notwendig, da die bestehende Hotelkapazität in Warendorf nicht ausreiche. Andere ergänzten dies mit der Idee eines Jugendgästehauses wie am münsterschen Aasee.

Mehrfach wurde eine Erweiterung des Emsseeparkes gefordert sowie eine Promenade an der Ems. Schließlich kam von Dr. Mesch und dem Ratsherrn Nergert (Grüne) die schon früher einmal geäußerte Idee eines archäologischen Freilichtmuseums auf den Tisch. Auch eine Landesgartenschau mit dem Thema Renaturierung einer Industriebrache wurde vorgeschlagen.  Ratsherr Temme (CDU) sah  Einigkeit darüber, was nicht gewollt werde: nämlich die derzeitige Planung. Er meinte auch, dass sich die Bürger und der Rat  gegen den aufgebauten zeitlichen Druck wehren müssten. Die Notwendigkeit eines Stadtentwicklungsplanes und die Beratung für Besitzer von Häusern in der Altstadt bei Modernisierungen wurden abschließend angesprochen, ehe Mechtild Wolff gegen 11,45 Uhr den interessanten Vormittag schloss

 

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Bilder: W. Reisner (c) 2010

 

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