Heimatverein aktiv für Warendorf:
Die Emsinsel : Was wird aus der Industriebrache?
Warum ist eine hochwertige Gestaltung der Emsinsel so wichtig für Warendorf?

 Informationsveranstaltung des Heimatvereins

Montag, den 12.Oktober 2009 um 19.30 Uhr im Kolpinghaus

 

In naher Zukunft soll das Gelände der ehemaligen Firma Brinkhaus einer neuen Nutzung zugeführt werden. Vorher muss der Rat den dafür erforderlichen  Bebauungsplan beschließen. Im Verfahren zur Aufstellung dieses Bebauungsplanes erhalten alle Bürger bei der dafür vorgeschriebenen Offenlegung die Gelegenheit, ihre Vorstellungen, Ideen und Bedenken zu äußern.

Das ca. 42 000 m² große Plangebiet ist für die Stadt Warendorf von größter Wichtigkeit, denn es liegt direkt neben unserer historischen Altstadt. Das Emstor ist für viele Bürger und für die Mehrzahl der Besucher das Eingangstor in die Altstadt, sozusagen unsere Visitenkarte.

Darum muss die Planung auf der Emsinsel sehr sorgfältig auf ihre Verträglichkeit mit den Bedürfnissen unserer Stadt und unserer Bürger geprüft werden. Die neue Bebauung muss eine Bereicherung für Warendorf werden.

Im vergangenen Jahr hatte auf Einladung der Stadt Warendorf und des Eigentümers eine „Planerwerkstatt“ aus verschiedenen Architektenbüros Vorschläge für eine Bebauung der Emsinsel erarbeitet, nachdem die jetzigen Betriebsgebäude mit Ausnahme des unter Denkmalschutz stehenden Verwaltungsgebäudes abgebrochen worden sind. Die unterschiedlichen, dabei herausgekommenen Vorschläge waren am 12.11.2008 in einer Bürgerinformation vorgestellt worden und mehrheitlich auf Zustimmung gestoßen.

Jetzt wurden vom Eigentümer für den von der Stadt aufzustellenden Bebauungsplan Vorstellungen auf den Tisch gelegt, die erheblich von den Überlegungen  der Planerwerkstatt abweichen. So soll der alte Baumbestand am östlichen Rand des Betriebsgeländes einer Wohnbebauung geopfert werden. Außerdem soll auch das mit alten Bäumen bestandene Grundstück vor Haus Bleiche mit in den Bebauungsplan aufgenommen und ebenfalls bebaut werden. Die Vorschläge des Eigentümers sehen außerdem große Einzelhandelsflächen vor.

In einer Eingabe an den Bürgermeister hat der Heimatverein seine Befürchtung geäußert, dass durch eine Bebauung diese Grünkulisse des Emsparks mit seinem alten Baumbestand verschwindet. Das wäre ein unwiederbringlicher Verlust für Warendorf. Der Emspark ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und ein wichtiger „weicher“ Stadtortfaktor für unsere Stadt. Er sollte eher ausgeweitet als beschnitten werden.

Da sich im vorderen Bereich des Brinkhausgeländes die Ansiedlung von  Gewerbevorgesehen ist, müssen wir mit Zweckfassaden rechnen, in einer „zeitgemäßen, einfachen Architektursprache“ und mit großen Parkplatzflächen. Werden wir damit der wichtigsten historische Altstadt im Münsterland gerecht?

Die Planerwerkstatt sieht entlang der Straße eine Baumallee vor. Das wäre eine schöne Ergänzung zu der historischen Bebauung.

Da die jetzt private Brinkhaus-Brücke der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden soll, besteht die einmalige Chance, eine attraktive Wegeverbindung vom Landgestüt zur Altstadt zu schaffen, die durch eine breite Grünzone führen sollte. Das würde Warendorf auch für Touristen noch attraktiver machen.

Der Emspark und die Grünanlagen müssen einen hohen Stellenwert in unserer Stadt haben.

Das sind zwei Themenbereiche, die dem Heimatverein besonders wichtig sind.

Diskutiert werden muss aber auch die bauliche Gestaltung der Emsinsel.

Braucht die Innenstadt einen neuen Supermarkt mit 1600m²? Ist der jetzt vorgeschlagene „einfache, zeitgemäße Baustil“ passend für unsere Stadt? Kann ein Fußweg an der Ems entlang verwirklicht werden? Soll eine zweite Fußgängerbrücke über die Ems gebaut werden? Woher führt die Zufahrt zum Freibad?

Diese und viele weitere Fragen möchte der Heimatverein mit den Bürgern unserer Stadt am 12.Oktober 2009 um 19.30 Uhr im Kolpinghaus diskutieren.

Herr Knaup, der Leiter des städtischen Bauamtes wird zur Einführung über den aktuellen Planungsstand berichten.

Am Sonntag, den 11. 10.2009 lädt der Heimatverein zu einer Besichtigung  vor Ort ein. Treffpunkt: 11 Uhr auf der Emsbrücke.

  

Die östliche Grünzone, die an den Emspark angrenzt

 klicke auf die kleinen Bilder, um sie groß zu sehen

 

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